Christine Schramm

Demokratiebildung im Englischunterricht

Demokratiebildung umfasst verschiedene Ebenen: Werte, Haltungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Wissen und kritisches Verstehen.

Der Englischunterricht kann bereits von Beginn an dazu beitragen, diese Kompetenzen zu entwickeln. Die folgende Übersicht orientiert sich an den vier Kompetenzbereichen des Europäischen Referenzrahmens – Kompetenzen für eine demokratische Kultur. Sie zeigt beispielhaft auf, wie diese Bereiche im Englischunterricht aufgegriffen und gefördert werden können.

Die vier Bereiche sind nicht als voneinander getrennte Kategorien zu verstehen. Sie stehen in engem Zusammenhang und bedingen sich gegenseitig. Die Beschäftigung mit einzelnen Unterrichtsinhalten kann daher oftmals mehreren Bereichen zugeordnet werden. So kann beispielsweise die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven zugleich zur Entwicklung von Empathie und Aufgeschlossenheit, zum analytischen und kritischen Denken sowie zum Wissen und kritischen Verstehen beitragen.

Werte

Zu den grundlegenden Werten einer demokratische

n Kultur gehören insbesondere:

  • die Wertschätzung der Menschenwürde und der Menschenrechte,
  • die Wertschätzung kultureller Diversität,
  • die Wertschätzung von Demokratie, Gerechtigkeit, Fairness, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit.

Der Englischunterricht bietet zahlreiche Möglichkeiten, diese Werte anhand von Themen, Texten und Medien aufzugreifen und zur Reflexion anzuregen.

Haltungen

Zu den für eine demokratische Kultur bedeutsamen Haltungen gehören:

  • Aufgeschlossenheit gegenüber kultureller Diversität und unterschiedlichen Überzeugungen, Weltanschauungen und Praktiken,
  • Respekt,
  • Gemeinwohlorientierung,
  • Verantwortung,
  • Selbstwirksamkeit,
  • Ambiguitätstoleranz.

Lernende setzen sich im Englischunterricht unweigerlich mit anderen Kulturräumen, Lebensweisen und Perspektiven auseinander. Insbesondere die Auseinandersetzung mit Literatur eröffnet den Lernenden Möglichkeiten, andere Lebensformen und Kulturen kennenzulernen sowie unterschiedliche Perspektiven nachzuvollziehen. Die Aufgabe der Lehrkraft besteht unter anderem darin, geeignete Texte zur Verfügung zu stellen und für die Bearbeitung dieser passende Impulse Bezüge zur Lebenswelt und zu den Erfahrungen der Lernenden herzustellen.

Bei der Bereitstellung von Texten gelten für den Englischunterricht ebenso wie für jeden anderen Fachunterricht das Überwältigungs- und Indoktrinationsverbot sowie das Kontroversitätsgebot. Aufgabe des Unterrichts ist es nicht, durch eine selektive Bereitstellung von Texten und Impulsen Schülerinnen und Schüler von einer bestimmten Position zu überzeugen oder sie „zu besseren Menschen“ zu machen. Vielmehr geht es darum, sie auf dem Weg zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu begleiten und sie bei der Entwicklung eigener begründeter Urteile zu unterstützen. Hierfür benötigen Lernende Texte, die die Vielfalt des Meinungsspektrum abbilden.

Der Englischunterricht kann sich hierzu an gesellschaftlich relevanten Leitfragen orientieren und die Auseinandersetzung mit kontroversen Themen ermöglichen. Wo gesellschaftlich unterschiedliche und begründbare Positionen existieren, sollten diese für die Lernenden sichtbar sein und zugänglich gemacht werden. Gerade bei kontroversen Themen sollte der Unterricht einen offenen und sachlichen Diskurs ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen.

Literatur als Zugang zur Demokratiebildung

Im Verlauf der Sekundarstufe I werden im Englischunterricht drei Originallektüren gelesen. Bei der Auswahl kann neben sprachlichen und literarischen Kriterien auch der Beitrag einer Lektüre zur Demokratiebildung sowie ihr Potenzial für das Kennenlernen anderer Kulturen berücksichtigt werden.

Die Auseinandersetzung mit literarischen Texten ermöglicht es, andere Lebenswelten kennenzulernen und so unterschiedliche Perspektiven besser nachzuvollziehen. Gleichzeitig können literarische Texte genutzt werden, um gesellschaftliche Probleme und Konflikte mit Fragen demokratischer Werte zu verknüpfen, beispielsweise anhand des Themas bullying.

Für den Anfangsunterricht bieten sich unter anderem picture books an. Viele englischsprachige picture books werden als read-along-Versionen auf YouTube angeboten und können daher auch ohne Klassensatz im Unterricht eingesetzt werden.

Mögliche Lektüren für die Unterstufe

Friendship & inclusion (Anknüpfungspunkte Me, My family, My home, My friends)

Simon James: Mr Scruff

Trudy Ludwig: The Invisible Boy

Derek Munson: Enemy Pie

Jacqueline Woodson: The Day You Begin

Identity, diversity & discrimination (Anknüpfungspunkte Me, My family, My home; Out and About, Going places)

Cedella Marley: Every Little Thing

Pamela Mayer: Chicken Soup, Chicken Soup

Lupita Nyong’o: Sulwe

Nnedi Okorafor and Mehrdokht Amini: Chicken in the Kitchen

Matt de la Peña: Last Stop on Market Street

Human rights (Anknüpfungspunkte: Friendship, Activities & Interests)

Deborah Wiles: Freedom Summer

Malala Yousafzai: Malala’s Magic Pencil

Migration, refugees & belonging (Anknüpfungspunkte: Where are we from, Moving places, My school)

Karen Lynn Williams: Four Feet, Two Sandals

Benjamin Zephaniah: We Sang Across the Sea: The Empire Windrush and Me

Environment & natural disasters (Anknüpfungspunkte: The weather, Pets & animals)

Simon James: Dear Greenpeace

Kirby Larson and Mary Nethery: Two Bobbies

Myron Uhlberg: A Storm Called Katrina

Participation & democratic decision-making (Anknüpfungspunkte: Our school, School clubs)

Mark Shulman and Serge Bloch: I Voted: Making a Choice Makes a Difference

 

Mögliche Lektüren für die Mittelstufe

Friendship & inclusion

Sherman Alexie: The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian

R. J. Palacio: Wonder

Onjali Q. Raúf: The Boy at the Back of the Class

Migration, refugees & belonging

Kate Evans: Refugee

Benjamin Zephaniah: Windrush Child

 

Fähigkeiten und Fertigkeiten

Zu den Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für eine demokratische Kultur von Bedeutung sind, gehören:

  • Fähigkeiten und Fertigkeiten zum selbstständigen Lernen,
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten zum analytischen und kritischen Denken,
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten des Zuhörens und Beobachtens,
  • Empathie,
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit,
  • Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Mehrsprachigkeit,
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Kooperation.

Demokratien sind auf mündige Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die Informationen kritisch prüfen, unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen, Argumente beurteilen und sich an gesellschaftlichen Diskursen beteiligen können.

Der Englischunterricht kann hierzu insbesondere durch die Förderung von Text- und Medienkompetenz einen wichtigen Beitrag leisten.

Text- und Medienkompetenz als Beitrag zur Demokratiebildung

Textanalyse im Englischunterricht ist nie Mittel zum Zweck. Text- und Medienkompetenz umfasst die Fähigkeit, Texte und Medien selbstständig zu erschließen, sie in historische, soziale und mediale Kontexte einzuordnen, ihre Intention zu erkennen und ihren Informations- und Wahrheitsgehalt kritisch zu bewerten.

Sie ist damit eine zentrale Voraussetzung für eine reflektierte und verantwortungsvolle Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft. Die Anforderungen der Text- und Medienkompetenz – die Einordnung eines Textes in seine historischen, sozialen und medialen Kontexte – macht den Gebrauch authentischer Text im Unterricht unerlässlich.

KI-generierte Texte können die Entwicklung von Text- und Medienkompetenz, zum Beispiel wenn sie kontrastiv zu authentischen Texten eingesetzt werden oder als Modelltexte dienen. Sie können beispielsweise hinsichtlich ihrer sprachlichen Gestaltung, ihrer möglichen Verzerrungen und ihrer Zuverlässigkeit untersucht werden. Als Ersatz für authentische Materialien sind sie jedoch nur eingeschränkt geeignet, da ihnen ein eindeutig bestimmbarer historischer, sozialer und medialer Entstehungskontext fehlen.

Text- und Medienkompetenz im Englischunterricht fördern

Mit Blick auf Demokratiebildung wird die Schulung von Text- und Medienkompetenz im Englischunterricht insbesondere anhand pragmatischer und diskontinuierlicher Texte gefördert. Bei der Arbeit mit Zeitungsartikeln und Reden geht es häufig darum, die Intention der Autorinnen und Autoren zu erkennen, sprachliche Mittel und kommunikative Strategien zu untersuchen und deren Wirkung zu analysieren.

Bei pragmatischen Texten können drei grundlegende Schreibhandlungen unterschieden werden.

Erklären

Ein Artikel kann darauf abzielen, die Leserschaft zu informieren. Inhalte werden erläutert, Fakten dargestellt und beispielsweise durch Zahlen oder Daten belegt. Solche Texte sind häufig sachlich, logisch strukturiert und um Ausgewogenheit bemüht.

Beschreiben

Beschreibende Artikel geben einen Überblick und ordnen Inhalte in einen Bedeutungszusammenhang ein. Sie führen Details an, qualifizieren und quantifizieren Sachverhalte und machen Zusammenhänge sichtbar.

Überzeugen

Texte, die darauf abzielen, die Leserschaft von einer bestimmten Position zu überzeugen, werden auch als Tendenztexte bezeichnet. Sie erläutern einen Sachverhalt, wägen Argumente ab und stellen ihn aus einer bestimmten Perspektive dar. Ihre Sprache ist daher häufig wertend oder anderweitig gefärbt. Die Autorinnen und Autoren begründen ihre Position, rechtfertigen sie und richten Appelle an die Leserschaft. Diese Appelle können sowohl explizit als auch subtil formuliert sein.

Insbesondere Tendenzartikel bergen großes Potenzial für die Schulung der Text- und Medienkompetenz, denn an ihnen können Schülerinnen und Schüler lernen, wie Meinungen erzeugt und die Leserschaft beeinflusst wird.

Insbesondere Tendenztexte bieten großes Potenzial für die Förderung von Text- und Medienkompetenz. An ihnen können Lernende untersuchen, wie Meinungen erzeugt und Lesende beeinflusst werden. Dies gilt in besonderem Maße für populistische Kommunikation, in der bestimmte Inhalte häufig gezielt gerahmt, Personengruppen ab- oder ausgegrenzt und Sachverhalte dramatisiert dargestellt werden.

Populismus dekodieren

Im Zusammenhang mit Populismus kann daher beispielsweise untersucht werden, wie Inhalte geframt werden (Framing-Strategien), wie Menschen unterschiedlicher Herkunft dargestellt werden (Techniken des Othering und Strategien der Entpersonalisierung) und wie Zustände beschrieben werden (z. B. durch Dramatisierungen). Anhand verschiedener kontinuierlicher und diskontinuierlicher Texte lassen sich dabei wiederkehrende sprachliche und kommunikative Strategien analysieren.

Für eine solche Untersuchung eignen sich insbesondere Zeitungsüberschriften, Zitate, Wahlplakate, Ausschnitte aus Reden und Dokumentationen.

Techniken der Manipulation analysieren

Aufbauend auf der Analyse populistischer Rhetorik können Lernende auch grundlegende Techniken der Manipulation untersuchen. Im Zusammenhang mit Fake News und Desinformation bieten sich insbesondere folgende Strategien an:

  • Framing, also die gezielte Rahmung und Bewertung von Informationen,
  • Kontextentzug, durch den Aussagen aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst werden,
  • die selektive Auswahl von Informationen, durch die bestimmte Perspektiven hervorgehoben und andere ausgeblendet werden,
  • die Emotionalisierung durch Musik und Bilder, die die Wahrnehmung und Bewertung von Inhalten beeinflussen kann.

Als ergänzendes Material kann die Informationsbroschüre von Counterpoint zum Umgang mit populistischer Rhetorik eingesetzt werden.

Fake Accounts und Desinformation erkennen

Eine Möglichkeit, wie Schülerinnen und Schüler lernen können, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen, bietet die Webseite Spot the Troll. Diese leitet die Lernenden zur Analyse von Social-Media Accounts an, mit dem Ziel, dass sie Fake Accounts und sogenannte Troll-Accounts in sozialen Medien erkennen. Lernende werden angeleitet, die Gestaltung und Sprache eines Accounts, seine Aktivitäten sowie die verwendeten Quellen bzw. bereitgestellten Informationen zu analysieren und zu hinterfragen.

Ausgehend von den Beispielen können unter anderem folgende Fragen untersucht werden:

  • Who is behind the account?
  • What information does the account reveal about itself?
  • What interests or goals might the person or institution behind the account be pursuing?
  • How credible do the posts and the sources used appear to be?
  • What communicative strategies and visual devices are used?
  • Are emotions being targeted deliberately?
  • What information might be missing?
  • Can the claims be verified using other reliable sources?

Auch die Reflexion der eigenen Reaktion auf Medien kann einbezogen werden:

  • Why does a particular image or statement trigger an emotional reaction?
  • How do design choices and context influence our perception?

Die Arbeit mit solchen Beispielen lässt sich unmittelbar mit der Förderung von Text- und Medienkompetenz verbinden.

Wissen und kritisches Verstehen

Zu diesem Kompetenzbereich gehören:

  • Wissen und kritisches Selbstverstehen,
  • Wissen und kritische Bewertung von Sprache und Kommunikation,
  • Wissen und kritisches Verstehen der Welt, insbesondere in den Bereichen Politik, Recht, Menschenrechte, Kultur, Kulturen, Religionen, Geschichte, Medien, Wirtschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Der Englischunterricht bietet zahlreiche Möglichkeiten, dieses Wissen anhand authentischer Texte und Medien aufzubauen und kritisch zu reflektieren.

Im Mittelpunkt können dabei Fragen stehen wie:

  • What is my position on the issue?
  • Which facts are scientifically established?
  • Where do genuine and legitimate controversies exist?
  • What interests and intentions underlie a particular representation?
  • How do language and images influence my perception?
  • Why does a particular image or statement trigger an emotional response in me?
  • How do algorithms work and how do they influence the information I am shown?

Auch der Umgang mit unterschiedlichen Positionen gehört zu diesem Kompetenzbereich. Lernende sollten erkennen können, wo wissenschaftlich belegte Erkenntnisse vorliegen und wo gesellschaftliche Fragen kontrovers diskutiert werden.

So steht beispielsweise wissenschaftlich belegt, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Diese Erkenntnis sollte nicht als bloße Meinung neben anderen Positionen behandelt werden. Die Frage, ob Zero-Emission-Zones die Lebensqualität in einer Stadt (z.B. London und die Initiative ULEZ) verbessern können, ist dagegen eine gesellschaftliche und politische Frage, zu der unterschiedliche begründete Positionen diskutiert werden können.

Zentrale Implikationen für den Englischunterricht

Aus der Verbindung von Demokratiebildung und den Zielen des Englischunterrichts ergeben sich mehrere zentrale Prinzipien:

Authentizität

Lernende sollten sich mit authentischen Texten und Medien auseinandersetzen, die ihnen Zugang zu unterschiedlichen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Perspektiven eröffnen.

Problemorientierung

Der Unterricht orientiert sich an gesellschaftlich relevanten Leitfragen. Diese fördern das Problembewusstsein und regen zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven an.

Multiperspektivität

Unterschiedliche Perspektiven, Meinungen und Standpunkte werden sichtbar gemacht. Lernende erhalten die Möglichkeit, Argumente zu prüfen, Perspektiven nachzuvollziehen und eigene begründete Positionen zu entwickeln.

Faktenorientierung

Wissenschaftlich belegte Erkenntnisse werden nicht als bloße Meinungen behandelt. Gesellschaftliche und politische Fragen, bei denen unterschiedliche begründete Positionen bestehen, als kontrovers dargestellt und diskutiert.

Kritische Text- und Medienkompetenz

Lernende setzen sich damit auseinander, wie Informationen ausgewählt, sprachlich und visuell gestaltet, kontextualisiert und verbreitet werden. Sie lernen, Quellen und Aussagen kritisch zu prüfen und Manipulationsstrategien zu erkennen.

Texte auswählen

Bei der Auswahl von Texten und Medien sind drei Prinzipien besonders relevant:

Prinzip der Multitextualität: mehrere Texte, die sich inhaltlich unterscheiden und zueinander in Beziehung gesetzt werden können, um diskursive Zusammenhänge innerhalb eines Themas zu verdeutlichen und sichtbar zu machen

Prinzip der Multiperspektivität: Texte, die unterschiedliche Meinungen, Perspektiven und Standpunkte zu einem Thema abbilden, um Meinungsvielfalt sichtbar zu machen und Problembewusstsein zu entwickeln

Prinzip der Multimodalität: Texte unterschiedlicher Darstellungsformen, z. B. schriftliche, visuelle, auditive und audiovisuelle Texte, um unterschiedliche Darstellungsformen und ihre jeweiligen Funktionen zu verstehen und auszuwerten

Die drei Prinzipien können miteinander verbunden werden. So kann ein gesellschaftlich relevantes Thema anhand eines Zeitungsartikels, eines Interviews, einer Statistik und eines Videos aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Die Lernenden setzen die Materialien innerhalb einer Lernlinie zueinander in Beziehung, untersuchen ihre jeweiligen Intentionen und Darstellungsweisen und reflektieren, welche Informationen und Perspektiven jeweils sichtbar oder unsichtbar bleiben.

Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe

Demokratiebildung ist damit kein zusätzliches Unterrichtsthema, das neben den fachlichen Zielen des Englischunterrichts steht. Sie wird vielmehr mit dem Aufbau der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen verbunden.

Die Auseinandersetzung mit authentischen Texten und Medien, unterschiedlichen Perspektiven und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen eröffnet Lernenden Möglichkeiten, Sprache in ihren sozialen, kulturellen und politischen Zusammenhängen zu erfahren und kritisch zu reflektieren.