Konzepte Sprachlicher Bildung in Schleswig-Holstein

 

 

Sprachliche Bildung wird in Schleswig-Holstein als Gesamtkonzept vom Elementarbereich bis hin zur Berufliche Bildung betrachtet.
Die Förderung der sprachlichen Bildung orientiert sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bundesprogramme Förmig und BiSS.


Bundesprogramm Bildung durch Sprache und Schrift - BiSS
„Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Sprachbildung und Sprachförderung in Kitas und Schulen.
Mit Fortbildungen und Materialien werden Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Konzepte zur Sprachbildung in Kitas und Schulen zu verankern. Begleitende Forschungsprojekte untersuchen die Wirksamkeit der Konzepte.



BiSS - Handreichungen und Broschüren

BiSS - Blended Learning Fortbildungen

 

Modelprogramm FörMig
Das Modellprogramm FörMig ist auf die Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund konzentriert. Nach Abschluss des Modellprogramms FörMig wurden Transferprojekte entwickelt, die für die Weiterentwicklung der gewonnenen Erfahrungen sorgten und beraten und begleitet wurden.

 

 

Elementarbereich

Ob Kinder erfolgreich in der Schule sind, hängt entscheidend davon ab, wie gut sie die deutsche Sprache beherrschen. Deshalb beginnt Sprachförderung schon in der Kindertageseinrichtung. Verschieden integrative Sprachbildungskonzepte sowie Bausteine der Sprach- und Sprachheilförderung stehen zur Verfügung.

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Primarbereich

Durchgängige Sprachbildung und das Programm Lesen macht stark in der Grundschule.

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Sekundarstufe I

Die Vermittlung schul- und bildungsrelevanter sprachlicher Fähigkeiten (Bildungssprache) erfolgt im Unterricht aller Fächer. Das schleswig-holsteinische Schulbegleitprogramm bewirkt eine Reduzierung der Gruppe der besonders leseschwachen Schülerinnen und Schüler.

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Schulkonzepte Sprachliche Bildung

Erfolgreiche Sprachförderung in Schleswig-Holstein, Dr. Romig 2016  S. 39
Artikel von Dr. Gabriele Romig Ministerium für Schule und Berufsbildung, Schleswig-Holstein

DaZ-Zentrum der Dannewerkschule Schleswig

Konzept der RS Friedrichsgabe Norderstedt (2009)

Konzept St. Georg Grundschule, Heide i.V.

Konzept Mühlenhof Grundschule, Neumünster i.V.

Rucksack und Schule, Präsentation LFT

Herkunftssprachenunterricht

 

 

In Schleswig-Holstein ist der herkunftssprachliche Unterricht ein zusätzliches Angebot auf freiwilliger Basis ist. Die Unterrichtssprache in allen an- deren Fächern ist Deutsch - mit Ausnahme der Fremdsprachen, der Regional- bzw. Minderheitensprachen sowie des bilingualen Unterrichts .

Das Lernen und Beherrschen der deutschen Sprache steht an oberster Stelle. Doch das Vertiefen der Herkunftssprache schließt dieses Ziel nicht aus. Studien belegen, dass die Pflege der Herkunftssprache nicht nur die Sprachkompetenz allgemein und in der Herkunftssprache festigt, sondern auch den Erwerb der deutschen Sprache positiv beeinflussen kann. Wenn Kinder z.B. ihre Herkunftssprache lernen, dann lernen sie zugleich Konzepte und Begriffe, die sie auch für das Erlernen der deutschen Sprache verwenden können. Ein herkunftssprachliches Angebot konkurriert also nicht mit Unterricht und Fördermaßnahmen in Deutsch. Auch die Europäische Union geht von positiven Wirkungen herkunftssprachenerhaltender Maßnahmen auf den allgemeinen Bildungserfolg von Lernenden mit Migrationshintergrund aus. Unter an- derem hat das Europäische Parlament 2009 die Mitgliedsländer aufgefordert, für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Familiensprache die Förderung der Amtssprache des Aufnahmelandes sowie der Muttersprache und der Kultur des Herkunftslandes sicherzustellen.  

Bericht  zum Stand und Perspektiven des mutter- und herkunftssprachlichen Unterrichts
Bericht der schleswig-holsteinischen Landesregierung vom 30.10.2020