Landesthementag 2021

Der 2. Landesthementag Geschichte findet am 12.02.2021 zum Thema "60 Jahre Mauerbau - Deutsch-deutsche Geschichte fächerübergreifend unterrichten" in Neumünster statt. Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Martin Sabrow (ZZF Potsdam), die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und mit Unterstützung des VGD Schleswig-Holstein statt. Weitere Informationen können demnächst dem angehängten Flyer entnommen werden.

Landesfachtag 2020

Der 7. Landesfachtag fand am 29.02.2020 in Kiel statt. Er stand unter dem Titel "Werteerziehung - beurteilen und bewerten im Geschichtsunterricht". Den Flyer sowie Berichte (Newsletter, Foto-Plakat) stehen unten zum Download bereit.

Landesthementag 2019

Am 10.05.2019 fand in Neumünster ein Landesthementag "Völkermorde im 20. und 21. Jahrhundert - Neue Perspektiven für den Unterricht" statt. Den Hauptvortrag hielt Prof. Dr. Mihran Dabag (Bochum). Etwa 100 Lehrkräfte haben dieses Angebot angenommen, das einerseits zum "Jahr der politischen Bildung" 2019 einen Beitrag leisten sollte und andererseits ein Versuch gewesen ist, mit einer fachwissenschaftlicher ausgerichteten Tagung eine Lücke zwischen den zweijährlich stattfindenden Landesfachtagen schließt.

Weitere Informationen können dem angehängten Flyer sowie dem IQSH-Newsletter entnommen werden.

Landesfachtag 2018

Der 6. Landesfachtag fand am 24.03.2018 in Kiel statt. Das Thema lautete: "Eine Geschichte für alle?! - Heterogenität und Konstruktion im Geschichtsunterricht". Die Hauptvorträge hielten Prof. Dr. Martin Lücke, FU Berlin, und Prof. Dr. Sebastian Barsch, CAU Kiel. Weitere Informationen sind im Flyer enthalten, der zum Download bereitsteht.

Landesfachtag 2016

Thema: "Dauerhafter Friede - eine Utopie?" - Die neuen Fachanforderungen Geschichte

Zeit: 12. März 2016, 08:30-16:30
Ort: Sparkassenakademie, Kiel

Neue Lehrpläne im Fach Geschichte haben in den letzten Jahrzehnten immer für spannende und heftig geführte Diskussionen gesorgt. Es gab zwar keine „Kriege", aber ein „dauerhafter Friede" scheint bei der Einführung neuer Curricula in unserem Fach eine „Utopie" zu sein. Diesen Eindruck vermitteln aktuell die Auseinandersetzungen in Berlin um neue Rahmenrichtlinien und er hat sich auch bei den neuen Fachanforderungen in Schleswig-Holstein bestätigt. Thema und Programm des diesjährigen Landesfachtages greifen diese Debatten noch einmal auf, zugleich werden konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht präsentiert und mit den Teilnehmern diskutiert. Dabei wird genügend Raum und Zeit für Begegnungen und Gespräche in den Pausen und an den Büchertischen bleiben, wodurch die Atmosphäre eines Landesfachtags in besonderer Weise geprägt wird.

Die Vorträge hielten Prof. Dr. Uwe Danker (Europa-Universität Flensburg) und Prof. Dr. Michele Barricelli (Leibniz Universität Hannover).

Detaillierte Informationen, u.a. zu den Workshops, sind im unten verlinkten Flyer zu finden.

Landesfachtag 2014

Thema: "Zeitgeschichte unterrichten"

Zeit: 15. März 2014, 08:30-16:00
Ort: Sparkassenakademie, Kiel

Zeitgeschichte prägt die Gegenwart unserer Schülerinnen und Schüler. Für keine historische Epoche sonst ist ihnen dies so leicht einsichtig zu machen. Zeitgeschichte ragt unmittelbar in die Gegenwart hinein. Abschnitte dieser „Geschichte“ haben die Jugendlichen sowie ihre Eltern und Großeltern selbst erlebt. Zeitgeschichte ist – das können sie unmittelbar erfahren – ihre eigene Geschichte.
Und dennoch kommt die Zeitgeschichte nach 1945 im Unterricht beider Sekundarstufen oftmals zu kurz.
Der Landesfachtag 2014 bietet in bewährter Mischung Vorträge zu Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie praxisnahe Workshops für alle Schularten. So möchte er dazu anregen, der Zeit nach 1945 in interessanter Weise den angemessenen Raum zu geben.

Die Vorträge hielten Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Dietmar von Reeken (Universität Oldenburg).

Weitere Informationen, u.a. zu den Workshops, finden Sie im unten verlinkten Flyer, einige Fotos in der PDF-Datei.

Landesfachtag 2012

Thema: "Das 'lange' 19. Jahrhundert - Gegenwartsorientierung und Urteilsbildung im Geschichtsunterricht"

Weitere Informationen sind im angehängten Flyer zu finden.

Zeit: 10. März 2012
Ort: Sparkassenakademie, Kiel

„Das Jahrhundert Europas"

Der von Prof. Dr. Dieter Langewiesche (Eberhard Karls Universität Tübingen) auf dem Landesfachtag Geschichte 2012 gehaltene Vortrag „Das Jahrhundert Europas. Eine Annäherung an das 19. Jahrhundert in globalhistorischer Perspektive“ steht inzwischen in einer erweiterten Fassung zur Verfügung:

Dieter Langewiesche (2013). Das Jahrhundert Europas. Eine Annäherung in globalhistorischer Perspektive. Historische Zeitschrift: Vol. 296, No. 1, pp. 29-48.


Zusammenfassung:
Wie konnte Europa im 19. Jahrhundert zum globalen Machtzentrum aufsteigen? Um diese Frage zu beantworten, werden national- und globalgeschichtliche Ansätze verbunden. Europa wurde im 19. Jahrhundert zu einem Fortschrittsraum mit überlegener Innovationskraft. Doch nur weil sich europäische Nationen fähig zeigten, diese Kraft zur imperialistischen Machtexpansion einzusetzen, konnte daraus eine Dominanz in der Welt werden. Nur in Nationalstaaten, die staatsbürgerliche Teilhabechancen für alle Glieder der Nation versprachen, war die Gesellschaft bereit, die Hochrüstung zu finanzieren, die notwendig wurde, um weltpolitisch handeln zu können. Politische Macht wurde gleichgesetzt mit Kolonialmacht, die eigene Fortschrittsfähigkeit gemessen an einer imperialistischen Machtskala im Wettbewerb mit den Konkurrenten. Als erfolgreich galt ein Nationalstaat, wenn er zum Imperium wurde. Dies rückte den Krieg nahe an Modernität. Fähig zu sein zum Krieg galt als Modernitätsbeweis eines Staates und seiner Gesellschaft. In dieser geistigen Grundhaltung sieht der Autor ein Hauptmerkmal des Jahrhunderts Europas und die Grundlage für die globale Dominanz, die das Europa der imperialen Nationalstaaten damals errang. Nicht erst die heutige Globalgeschichte, schon Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts erkannten im Rückblick, zum Jahrhundert Europas konnte dieses Säkulum nur werden, weil der Nationalstaat beides verband: institutionelles Gehäuse für die Partizipationsberechtigung des Einzelnen am gesellschaftlichen Fortschritt und zugleich Instrument für die Selbstbehauptung im globalen Wettbewerb. Voraussetzung war jedoch, dass der staatliche Machtwettbewerb, der damals ohne Krieg nicht auskam, militärisch außerhalb Europas ausgetragen wurde. Nach der napoleonischen Ära blieben alle Kriege in Europa Regionalkriege. Als diese Konfliktregulierung nicht mehr gelang, ging das Jahrhundert Europas blutig zu Ende.

Landesfachtag 2010

Landesfachtag Geschichte 2010

Ein kurzer Bericht findet sich in der anhängenden Datei.

Thesen zur Didaktik einer Landes- und Regionalgeschichte

In seinem auf dem Landesfachtag Geschichte 2010 gehaltenen Vortrag "Didaktik einer modernen Landes- und Regionalgeschichte" entfaltete Dr. Rolf Schulte (IQSH) sechs Thesen, die im anhängenden Dokument nachzulesen sind.

Dazu erschien ein Aufsatz des Verf. in der Zeitschrift Demokratische Geschichte 21/2010 (▶http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_21/10_Schulte.pdf)