Lernvideos im Unterricht

Lernvideos können im Unterricht auf vielfältige Weise eingesetzt werden. Im Folgenden werden Videos aus verschiedenen didaktischen Perspektiven betrachten und methodische Hinweise vorgestellt.

Lernvideos mit Blick auf die vier Rollen digitaler Medien im Unterricht

Primär werden Lernvideos oft als Unterrichtsmittel betrachtet. In kleinen „Lernsnacks“ können den Lernenden so aufbereitete Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Stärke von Lernvideos liegt darin, auf Abruf verfügbar zu sein. Lernende können sie also

  • bei Bedarf ansehen,
  • immer wieder ansehen und
  • pausieren oder zurückspulen.

Das ermöglicht ein asynchrones Lernen im eigenen Tempo und zum selbstgewählten Zeitpunkt. Insbesondere Regeln und Algorithmen wie mathematische Rechengesetze oder grammatikalische Bildungsvorschriften können so geübt werden.

Besonderes Potential liegt im Einsatz von Lernvideos als Gestaltungsmittel. Das Erstellen eines solchen Produktes kann langfristig geplant und begleitet werden. Dies ermöglicht eine Schwerpunktsetzung auf fachliche Inhalte und Darstellungsmöglichkeiten, Gestaltungsprinzipien oder ein lernprozessbegleitendes Feedback oder Gestaltungsprinzipien.

Dabei werden die Videos selbst auch zum Unterrichtsgegenstand., wenn man beispielsweise fragt, was ein gutes Video ausmacht oder in welchen Situationen ein Video besser geeignet sein kann, als ein anderes Medium.

Videos können auch als Organisationsmittel eingesetzt werden. Insbesondere im Fernunterricht kann die Lehrkraft so auf direktem Wege organisatorische Informationen den Lernenden zukommen lassen und dabei persönliche Nähe aufbauen, die aufgrund der Schulschließungen fehlt.

Divideodidaktik

 

Divideodaktik[1]©

7 Gründe, Videos im Unterricht zu drehen[2]

Videos im Unterricht drehen? Ist dieses Vorgehen geeignet, um in der Schule Lernprozesse in Gang zu setzen? Im Folgenden werden im ersten Teil des Beitrags, im Sinne didaktischer Überlegungen, sieben Gründe zum Drehen von Videos erläutert, die eindeutig dafürsprechen. Die Aussagen beziehen sich auf alle Schularten.

Im zweiten Teil wird ein kurzer Einblick in die Praxiserfahrungen mit einer Tischler-Mittelstufe gegeben.

Erklärvideos im Unterricht planen und aufnehmen

Mit jedem Handy oder Tablet ist es heute möglich, schnell und einfach kleine Videos zu drehen. Aus zwei Bücherstapeln und einer Acrylglasscheibe kann ein einfaches Durchsichtstativ gebaut werden, um z. B. Videos in Legetechnik aufzunehmen. Es bietet sich an, die Kinder und Jugendlichen in Dreiergruppen arbeiten zu lassen. Eine Person spricht, eine ist für das Bedienen des Geräts und eine für die Medien zuständig, z. B. um die Karten bei der Legetechnik zu verschieben.[3]   

Unter der Annahme, dass vertiefte Informationen zu einem Thema für andere aufbereitet und präsentiert werden, ist das Drehen von Videos mit anderen projektorientierten Unterrichtsphasen vergleichbar:

Durch intensive Aufbereitung der Inhalte und der Konzeptentwicklung werden die Lernenden zu Lehrenden, was einen intensiven Lernprozess impliziert.

Umsetzung von drei der vier Ks zum Lernen im 21. Jahrhundert

Als erster Grund sei genannt, dass das 4–K–Modell zum Lernen im 21. Jahrhundert[4] mit diesem Vorgehen umgesetzt werden kann. Das 4-K-Modell ist in einem amerikanischen Thinktank entwickelt worden. Als anzustrebende Kernkompetenzen zum Lernen im 21. Jahrhundert werden dort Kommunikation, Kreativität, kritisches Denken und Kollaboration genannt. Drei der vier Ks können mit dem Drehen von Videos im Unterricht besonders gut entwickelt werden. Dem K für Kreativität sind beim Drehen von Videos keine Grenzen gesetzt. Kommunikation und Kollaboration sind nötig, da die Aufgabe, ein Video zu erstellen, so umfangreich ist, dass sie am besten gemeinsam bewältigt werden kann. Je besser die Kommunikation, desto besser wird das Ergebnis ausfallen. Intensive Zusammenarbeit, also „Kollaboration“ ist für ein gutes Video erforderlich. Inwiefern das K für Kritikfähigkeit entwickelt wird, kann pauschal nicht beantwortet werden, sondern hängt von der Art des Umgangs miteinander ab. Auch ist dafür entscheidend, welches Thema wie behandelt wird.

Selbstwirksamkeitserleben im höchsten Anforderungsbereich

Zum Zweiten kann mit dem Drehen von Videos der höchsten Stufe der geltenden Fachanforderungen[5] für alle Fächer entsprochen werden:

Kennen / nennen und beschreiben sind auf der Stufe Reproduzieren jeweils die Basis. Verstehen und begründen gelten als zweite Stufe, und der höchste Anforderungsbereich strebt im Bereich Reflektieren und Entwickeln eben dieses an. Das Planen und Erstellen der Videos entspricht diesem höchsten Anforderungsbereich. Es ist ein hochkreativer Vorgang, der die Lernenden zudem ihre Selbstwirksamkeit erleben lässt.

Sehr hohe Anschaulichkeit durch Audiovisualität

Zum Dritten ist die Anschaulichkeit der in Videos beschriebenen Inhalte auf Grund der Audiovisualität und der Verwendung bewegter Bilder besonders hoch und ermöglicht eine mehrfache Codierung der Inhalte. Der Sehsinn und der Hörsinn werden angesprochen, und die digitale Technik ermöglicht es zusätzlich, Dinge extrem vergrößert zu zeigen. Musikeinspielungen und die Verwendung von Geräuschen sind möglich.

Umsetzung des R des SAMR-Modells

Das SAMR-Modell[6] liefert – viertens – ebenfalls sehr gute Gründe: Ruben Puentedura hat es entwickelt. Gefragt wird nach dem möglichen Mehrwert der Digitalisierung im Bildungsbereich. Das S des SAMR-Modells steht für substitution, also für Ersatz. Ein schulisches Beispiel dafür ist eine Datei statt eines Arbeitsblattes oder ein digitales Schulbuch, welches am Gerät durchgeblättert werden kann. Hier ist noch kein direkter Mehrwert für das Lernen zu vermerken, vermutlich eher das Gegenteil, da die Haptik und die „Örtlichkeit“ der Informationen wegfallen. Das A steht für augmentation, also für Erweiterung, z. B. ermöglichen die Lautsprecher, dass Vokabeln auf digitalen Karteikarten auch vorgesprochen werden. Das M steht für modification, also für Veränderung (oder: Abwandlung), z. B. indem deutsche Kinder sich mit Kindern aus Großbritannien direkt zum Englischlernen im Netz treffen. Das R steht für redefinition, im Sinne von Neubelegung, also einem neuartigen Lernprozess. Das Drehen von Videos im Unterricht ermöglicht genau diese Neubelegung, da vollkommen neuartige Anforderungen bzw. Aufgaben im Vergleich zum analogen Unterricht an Schülerinnen und Schüler gestellt werden. Das R des SAMR-Modells kann umgesetzt werden und bietet den größten Mehrwert von digitalem Lernen. Als Beispiele sind die gesamte Aufnahmetechnik und auch die Gestaltung von Karten oder Figuren zu nennen.

Individuelles Lernen mit Stärkenorientierung

Fünftens kann auch das Prinzip des individuellen Lernens ausgezeichnet umgesetzt werden, da bei gleichem Ziel die Kinder und Jugendlichen ihre jeweiligen Talente einbringen können, z. B. eine schöne Stimme, besondere Strukturierungsfähigkeit, vertiefte Fachkenntnisse, Zeichentalent, um nur einige Beispiele zu nennen. Der Weg zum Ziel kann unterschiedlich gestaltet sein, und alle können sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen.

Steigerung der Medienkompetenz

Als Sechstes kann angeführt werden, dass auf diese Weise auch die KMK-Strategie zur Medienkompetenz[7] umgesetzt werden kann. Vorzugsweise Bereich 5: Problemlösen und Handeln, der insgesamt sechs Kompetenzbereiche umfasst, wird besonders gefördert. Beispielsweise wird die gesamte Technik zur Aufnahme der Filme erlernt und verfeinert. Implizit wird der Umgang und die Strukturierung verschiedener Dateiformate eingeübt.

Nicht zuletzt – und dies ist der siebte Punkt – macht das Konzipieren und Drehen von Videos Spaß und entspricht dem Medienalltag von Schülerinnen und Schülern. Die Größe der Entscheidungsfreiräume sollte an die Lerngruppe angepasst werden, um in jedem Fall ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen. Je nachdem, welche Fähigkeiten mitgebracht werden, ist es sinnvoll, den Rahmen enger oder weiter zu stecken. Bei einem engen Rahmen können z. B. die Art des Videos, die Materialien, die Länge usw. genau vorgegeben werden.  Bei anderen Lerngruppen sind weniger oder keine Vorgaben besser geeignet, damit sich die Kreativität voll entfalten kann.  

Zusammenfassung zu Divideodaktik: Das Drehen von Videos im Unterricht macht Spaß, fördert die Medienkompetenz, ermöglicht individuelles Lernen, entwickelt drei der vier Ks zum Lernen im 21. Jahrhundert, erhöht die Anschaulichkeit der Lerninhalte ungemein, ist hochkreativ, lässt Kinder und Jugendliche Selbstwirksamkeit erleben und realisiert das R des SAMR-Modells durch neuartige Anforderungen an die Lernenden. Da alle Aspekte eine hohe Aussagekraft haben, ist eine Priorisierung oder eine bestimmte Reihenfolge der Nennung nicht nötig.

Praxiserfahrung

Ausgehend von den dargelegten Überlegungen wurden in einer Tischler-Mittelstufe Videos im Unterricht zum Thema Möbelbau erstellt. Das Vorgehen lässt sich wie folgt skizzieren:

Ich hatte die Möglichkeit bei der Präsentation der Filme dabei zu sein, und ich bin begeistert. Die Schülerinnen und Schüler haben vollkommen selbstständig gearbeitet.

Die Jugendlichen waren sehr kreativ und haben die Impulse aus dem Beispielvideo, welches ganz zu Anfang gezeigt wurde, aufgegriffen, z.B. die Lege- und Stäbchentechnik:

 

 

 

Legetechnik: Zeichnungen auf Papier werden auf der Leinwand entsprechend zum gesprochenen Text verschoben.

 

Stäbchentechnik: Objekte an Stäbchen werden ins Bild geschoben. Das Stativ wurde dazu freigestellt, also erhöht.

Keine der vier Gruppen hat ein einfaches Onetake (Ton und Bild werden einfach gemeinsam aufgenommen) gemacht. Eigeninitiativ wurden verschiedene Schnittprogramme besorgt, erlernt und benutzt, einige Videos haben sogar Musikeinspielungen. Mit den Schnittprogrammen (z.B. powerdirector; moviemaker, imovie) wurde der Abspann teilweise sehr phantasievoll gestaltet. Auch entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene

Aufnahmegerät

„Leinwand“

Ideen für „Stative“ und finden Lösungen, um während der Aufnahmen eine ruhige Umgebung zu haben. Alle Beiträge sind gut strukturiert. Während der Präsentation fällt mir auf, wie ausgesprochen kollaborativ die Problemlösungen erfolgen. Zum Beispiel musste geklärt werden, wie sich die Videos von den Handys der Jugendlichen auf das Whiteboard übertragen lassen. Gemeinsam wurde folgende Lösung gefunden: Es gibt mindestens drei Möglichkeiten: Die USB-Verbindung beider Geräte, die Versendung der Videos per Mail oder die Nutzung von Bluetooth wurden praktiziert. Die Medienkompetenz der Jugendlichen ist häufig höher als die der Lehrkräfte, allein schon aufgrund des Altersunterschieds.

Bei der Präsentation gaben sich die Auszubildenden konstruktives Feedback zu Stimme, Licht, Mikro, Verwendung der Apps und den Inhalten, sodass sowohl Inhalte als auch die Videos an sich, beim nächsten Mal noch verbessert werden können. Für die nächste Videorunde ist geplant für die Präsentationen Beobachtungsbögen mit festegelegten Kriterien zu verwenden.

 

Eine kleine Auswertung per Fragebogen ergab folgendes: 75% der Schülerinnen und Schüler möchten gerne öfter Erklärvideos drehen. Es ist jetzt beim ersten Mal etwas mehr über die Videotechnik als über den Inhalt (Möbelbauarten) gelernt worden. Eine deutliche Mehrheit gibt an, dass ihnen das Drehen von Videos Spaß gemacht hat, dass das selbstständige Arbeiten gut war und dass die Zusammenarbeit in der Gruppe gut bis sehr gut wahrgenommen wurde.

Der fachliche Lernzuwachs zum Thema Möbelbau wird minimal niedriger eingeschätzt, als „sonst im Unterricht“. Da besteht Handlungsbedarf:

Bei weiteren Lernvideoprojekten wird sich die Aufmerksamkeit automatisch von den diesmal neuen technischen Herausforderung zum Inhaltlichen verschieben.

Fazit und Ausblick

Ein Blick auf die sieben Gründe ergibt ein sehr positives Ergebnis: Die Erstellung der Videos hat den Lernenden Spaß gemacht, sie waren ausgesprochen kreativ, haben kollaboriert, mussten kommunizieren, erleben zum großen Teil ihre Selbstwirksamkeit und stellten die Inhalte ausgesprochen anschaulich dar. Sie haben sich den neuartigen Anforderungen der Aufgabe gestellt, brachten ihre Talente ein und steigerten ihre Medienkompetenz.

Die Praxiserfahrungen zeigen, dass vor allem der Aspekt, dass das Drehen von Videos dem Medienalltag von Jugendlichen entspricht, ein ausgesprochen hohes Gewicht hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Klasse zu ähnlich guten Ergebnissen gekommen wäre, wenn die Ausgabe gelautet hätte: „Erstellt vier Plakate zu den Möbelbauarten“.

Die Inhalte zur Medientechnik an sich, sollten systematisiert werden.

Eine wünschenswerte Verschiebung der Aufmerksamkeit von der Medientechnik hin zum Inhaltlichen wird sich bei Wiederholug von Lernvidoeprojekten automatisch ergeben.

Antje Beduhn, IQSH Kronshagen 2020                                          

 

 

Zum Weiterlesen eignen sich folgende Titel, die alle in der Bücherei des IQSH zu finden sind:  

Stephan Dorgerloh (Herausgeber), Karsten D. Wolf (Herausgeber): Lehren und Lernen mit Tutorials und Erklärvideos;  Weinheim, Basel 2020

Sebastian Arnold und Jonas Zech: Kleine Didaktik des Erklärvideos: Erklärvideos für und mit Lerngruppen erstellen und nutzen; Braunschweig 2019

Maria Kasparek: Filmwerkstatt: Praxislernmodul für den Unterricht; Braunschweig 2018

Kantereit, Tim: Hybrid-Unterricht 101: Ein Leitfaden zum Blended Learning für angehende Lehrer:innen; auch als Download frei verfügbar

Der QR-Code führt zum Erklärvideo zum ersten Teil des hier publizierten Textes:

[1] Divideodaktik ist eine Wortneuschöpfung aus Didaktik und Video: Di_video_daktik.

[2] Dieser schriftliche Beitrag ist auch als Erklärvideo produziert und hier zu finden: https://youtu.be/U2WglsUqtCc

[3] Genaueres zur technischen Umsetzung finden Sie in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=Xxt4UW1iYKE&t=35s

[4] Vgl. https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/297360/unterrichten-nach-dem-4k-modell (Zugriff: 5.8.2020; 13:16)

[5] Jede beliebige Fachanforderung lässt sich nutzen, z. B. auch: https://lehrplan.lernnetz.de/index.php?wahl=219 (Zugriff: 30.9.2020; 10:20)

[6] Vgl. https://www.digi-teach.de/theoretische-hintergr%C3%BCnde-1/samr-modell/ (Zugriff 2.8. 2020 14:56)

[7] Vgl. https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2016/2016_12_08-KMK-Kompetenzen-in-der-digitalen-Welt.pdf (Zugriff 5.8.13:30)

Methoden der Videoproduktion

Um Videos zu erstellen gibt es verschiedene Herangehensweisen. Diese variieren im Aufwand, der benötigten Technik und im erzielten Effekt.

Variante 1: eine Videoaufnahme

Mit einem Smartphone oder einem Tablet kann man einfach die Entstehung eines Tafelbildes oder das Schreiben oder Zeichnen auf einem Blatt Papier abfilmen. Auf diese Weise kommt man am schnellsten und einfachsten zu einem guten Ergebnis und kann sich dafür umso mehr auf die fachlichen Inhalte und Darstellungsformen fokussieren. Ein Stativ für die Kamera ist dabei empfehlenswert.

Variante 2: die Legetechnik

Die Legetechnik ist eine etwas weiterentwickelte Form der Videoaufnahme. Das Smartphone oder Tablet wird zum Beispiel auf einer Box positioniert. Außerdem werden Figuren oder Zeichnungen vorbereitet, die dann innerhalb der Box abgefilmt und bewegt werden können.

Variante 3: der Screencast

Für den Screencast wird keine Kamera verwendet, sondern der Bildschirm wird live aufgenommen. So können insbesondere Vorgänge in einzelnen Apps oder im Internet-Browser gezeigt und kommentiert werden.

Variante 4: StopMotion

Bei der StopMotion-Aufnahme wird ein Video Bild für Bild in einzelnen Fotos aufgenommen. Dabei werden Figuren verwendet, die mit jedem Foto ganz leicht verändert werden. Damit ein flüssiges Bild entsteht, sollten pro Sekunde mindestens 10 Fotos verwendet werden, was diese Methode sehr zeitintensiv macht. StopMotion ist deshalb insbesondere für kurze Videos und zum Verstehen von Film und Gestaltungsprinizipien geeignet.

Variante 5: Greenscreen

Man kann aus einer Aufnahme einzelne Farbtöne herausfiltern, wodurch die Aufnahme an dieser Stelle transparent wird. Nimmt man eine Person vor einem grünen Hintergrund auf, kann so der grüne Hintergrund herausgefiltert und ein neuer Hintergrund eingefügt werden. Diesen grünen Hintergrund, der herausgefiltert werden kann, nennt man Greenscreen. Theoretisch kann die Methode auch auf andere Farben angewendet werden. Grün hat sich durchgesetzt, da dieser Farbton in Haut und Haaren selten vorkommt. Für Personen mit grünen Augen kommt auch manchmal ein Bluescreen zum Einsatz.

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