Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen

 

 

 

Curriculare Anforderungen Deutsch als Zweitsprache

Die Curricularen Anforderungen Deutsch als Zweitsprache gelten für den DaZ-Unterricht an allen allgemein bildenden Schulen in Schleswig-Holstein. Sie sind im Abgleich mit den schleswig-holsteinischen Fachanforderungen und den nationalen Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz entwickelt worden, insbesondere mit Bezug auf das Fach Deutsch.

Präsentation - Die Curricularen Anforderungen DaZ im Kontext des Deutschunterrichts, Frauke Wietzke

 

 

 

Mehrstufenmodell der DaZ-Sprachbildung in Schleswig-Holstein
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache erhalten eine umfangreiche Sprachbildung Sie sollen in Schulen aller Schularten im Rahmen einer durchgängigen Sprachbildung so gefördert werden, dass sie erfolgreich am Unterricht teilnehmen können und lernen, die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. Zusätzlich zum Unterricht erfolgt eine Förderung in ergänzenden Sprachförder- und Integrationsmaßnahmen, zum Beispiel am Nachmittag und in den Ferien. So sollen den Schülerinnen und Schülern Bildungserfolge und der jeweils für sie oder ihn höchstmögliche Bildungsabschluss eröffnet werden - das ist die Grundlage für eine gleichberechtigte schulische, berufliche und gesellschaftliche Teilhabe.

Erlass zur Regelungen und Organisation des DaZ-Unterricht SH vom 15.12. 2016Erlass zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen nichtdeutscher Herkunftssprache und Regelungen zur Organisation des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache" (DaZ) an allgemein bildenden Schulen in Schleswig-Holstein.

Muster für ein Zeugnis (Sprachentwicklungsbericht) gemäß Erlass vom 15.12.2016

Mehrsprachige Übersetzungen des DaZ-Zeugnisformulars

Erlass DaZ-Ansprechperson vom 15.11. 2018
Im Erlass zur Beschulung von Kindern und Jugendlichen nichtdeutscher Herkunftssprache und Regelungen zur Organisation des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) an allgemein bildenden Schulen in Schleswig-Holstein vom 15.12.2016 ist unter Ziffer 5 bestimmt, dass es in jeder Schule eine Lehrkraft als Ansprechperson für DaZ gibt. Aufgabe der Ansprechpersonen ist die fachliche Beratung der Schulleitung und der Lehrkräfte bei der Umsetzung des DaZ-Erlasses. (,..)

Nachteilsausgleich vom 18.06.2018
Bei Schülerinnen und Schülern mit einer lang andauernden oder vorübergehenden erheblichen Beeinträchtigung der Fähigkeit, ihr vorhandenes Leistungsvermögen darzustellen, hat die Schule bei Aufrechterhaltung der fachlichen Anforderungen der Beeinträchtigung angemessen Rechnung zu tragen (Nachteilsausgleich). (...) Der Nachteilsausgleich wird erläutert in §6 der Landesverordnung über die Erteilung von Zeugnissen, Noten und anderen ergänzenden Angaben in Zeugnissen (Zeugnisverordnung - ZVO) vom 18.06.2018

Ausgleichsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache in den Abschlussprüfungen vom 2.9.2015
Im Falle besonderer Schwierigkeiten im Umgang mit der Unterrichtssprache Deutsch bei Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache kann die Schulleiterin oder der Schulleiter über angemessene und im Folgenden (Erlass) formulierte Ausgleichsmaßnahmen im Sinne eines Nachteilsausgleichs beschließen. Bei der Festlegung der Ausgleichsmaßnahmen ist zu beachten, dass sich diese nicht auf die fachlichen Anforderungen auswirken dürfen.

Termine und Musterarbeiten - Zentrale Abschlüsse SH
Schülerinnen und Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist und die im Verlauf der Sekundarstufe I zugewandert sind, können die Herkunftssprachenprüfung ablegen, wenn sie über so geringe Englischkenntnisse verfügen, dass eine Teilnahme an der Prüfung im Fach Englisch nicht möglich ist.

 

KMK-Empfehlungen

KMK Empfehlung: Bildungssprachliche Kompetenzen in der deutschen Sprache stärken, 2019
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.12.2019

Empfehlung der Kultusministerkonferenz für einen sprachsensiblen Unterricht an beruflichen Schulen, 2019
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 05.12.2019