#everynamecounts

Bei der Crowdsourcing-Kampagne #everynamecounts wird jungen Menschen ermöglicht, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dazu bieten die Arolsen Archives ein Angebot, das Sie dem Infoblatt entnehmen können.

SHalom & Moin! - Ein Actionbound zum jüdischen Leben in SH

Ein Actionbound des Historischen Seminars der CAU Kiel

SHalom & Moin! Mithilfe dieses „Actionbounds“ kann die Vielfalt des jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein und Deutschland im Schulunterricht spielerisch vermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema jüdischer Migration seit 1991 sowie der Sichtbarmachung jüdischen Lebens als historisch gewachsener Teil unserer Gesellschaft, aber auch von Antisemitismus. Spieldauer ohne Kieler Stadtrallye: ca. 90 Min.; mit Rallye: ca. 150 Min.

Hier finden Sie den QR Code zum Actionbound

Kostenloser Download der App „Actionbound“. QR-Code scannen. Los geht’s!

 

Eine umfangreiche didaktische Handreichung für Lehrkräfte kann hier heruntergeladen werden:

Workshop für Schülerinnen und Schüler im Landesarchiv Schleswig - Wola 1944. Ein unbestraftes Verbrechen.

Im Landesarchiv Schleswig findet am 15.09., 20.09., 22.09., jeweils 9-12 Uhr, ein Workshop für SuS der Sek II statt.

Wola 1944. Ein unbestraftes Verbrechen.

Im August 1944 fand ein Massaker in dem Warschauer Stadtviertel Wola statt. Hier schließen sich einige Fragen an, etwa: Wie konnte das geschehen, wer war dafür verantwortlich und was bedeutete die deutsche Besatzung für die polnische Zivilbevölkerung? Obwohl die tragische Geschichte um die Geschehnisse des Warschauer Aufstandes innerhalb der geschichtlichen Auseinandersetzung recht bekannt ist, geriet der Völkermord an den ca 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern von Wola ein wenig in Vergessenheit.

Nach dem Ausbruch des Warschauer Aufstands befahl Heinrich Himmler im Auftrag von Adolf Hitler, die Bevölkerung von Warschau zu vernichten und die Hauptstadt dem Erdboden gleich zu machen. Den Befehl sollte u.a. der SS-General Heinz Reinefarth mit seiner Kampfgruppe ausführen. Nach dem Krieg blieb Reinefarth unbestraft und führte seine politische Kariere in Schleswig-Holstein weiter.

Während des Workshops werden dramatische Schicksale der Warschauer Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges behandelt. Anhand von Primärquellen erfahren die Teilnehmenden über die Hintergründe, den Verlauf und die Folgen des Kriegsverbrechens in Wola. Im Kontext der Nachkriegsjustiz setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Fall des SS-Generals Reinefarth auseinander. So schulen die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Sachkompetenz, sondern kommen auch zu begründeten Stellungnahmen.

Der Workshop wird in Präsenz angeboten und dauert 2,5 Std.

Ort: Landesarchiv Schleswig-Holstein, Prinzenpalais, 24837 Schleswig

Anmeldung: Landesarchiv Tel. 04621/861837, sonja.clausen@la.landsh.de

Eine passende Lehrkräftefortbildung wird vorausgehend am 13.9.22 von 15 - 18 Uhr angeboten.

 

Die App: LUIGI - leichter urteilen im Geschichtsunterricht

LUIGI

Ab sofort können sich Ihre Schülerinnen und Schüler diese App kostenlos auf ihr Smartphone herunterladen. Sie dient dazu, die Urteilsbildung im Geschichtsunterricht sprachlich zu unterstützen und zu trainieren. Sie können die App unter www.geschichtsapp.de heurnterladen oder die entsprechende Fortbildung am 9.5.22 buchen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.geschichtsapp.de.

 

Broschüre zu "LUIGI - leichter urteilen im Geschichtsunterricht"

Diese Broschüre ist als Gebrauchsanweisung und Handreichung für die erfolgreiche Benutzung der App "Luigi - leichter urteilen im Geschichtsunterricht" gedacht. Sie gibt den Lehrkräften Tipps und Hinweise, wie man die App im Unterricht einsetzen kann.

Sie können die Broschüre kostenlos unter diesem Link herunterladen oder für den symbolischen Wert von 1€ als Printversion bestellen.

https://publikationen.iqsh.de/pdf-downloads-geschichte.html

https://publikationen.iqsh.de/geschichte.html

 

Unterrichtsmaterial zum Holocaust (Yad Vashem-Boxen)

Am Mittwoch, den 8. Dezember, kündigte das MBWK mit folgender Pressemitteilung die neuen Yad Vashem-Boxen "Was geht mich die Geschichte an?" an, die an die Schulen geliefert werden. Es handelt ich um sehr gewinnbringend einsetzbare Materialien, die auch besonders für den Projektunterricht zu diesem Thema taugen.


Mittwoch, 8. Dezember 2021
Unterrichtsmaterial zum Holocaust für alle weiterführenden Schulen
KIEL. In den kommenden Tagen erhalten alle weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein Boxen mit Unterrichtsmaterial der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Bildungsministerin Karin Prien sagte dazu heute (8. Dezember) in Kiel: „Das Festjahr - 1700 Jahre jüdisches Leben - in Deutschland ist ein guter Anlass, auch in unseren Schulen die wechselvolle Geschichte jüdischer Menschen in Deutschland zu thematisieren. Dazu gehört selbstverständlich auch die Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Das Unterrichtsmaterial der Gedenkstätte Yad Vashem ist dafür sehr gut geeignet.“
Nach Aussage von Prien hätten Lehrkräfte aus Schleswig-Holstein das Material bereits im Rahmen von Fortbildungen kennengelernt, die in Kooperation mit Yad Vashem stattfinden. Die sehr positiven Rückmeldungen sowie die pandemiebedingten Schwierigkeiten, Fortbildungen in Präsenz zu veranstalten, hätten das Ministerium und das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) bewogen, das Unterrichtsmaterial allen weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen. Prien dankte in diesem Zusammenhang insbesondere der Stiftung der Sparkasse Südholstein, die den Druck und die Verteilung der Yad Vashem Boxen finanziell gefördert hat. Dank dieser Förderung können insbesondere die Schulen in Neumünster und den Kreisen Pinneberg und Segeberg mit dem Lernmaterial ausgestattet werden.
Schleswig-Holstein kooperiert seit 2016 mit der Gedenkstätte, um Lehrkräfte mit zeitgemäßen Angeboten für den Unterricht zu unterstützen. Zum Konzept von Yad Vashem gehört es vor allem, Geschichte multiperspektivisch und über biographische Zugänge zu vermitteln und Lernenden eine eigenständige Auseinandersetzung mit der Geschichte zu ermöglichen. Das von Yad Vashem entwickelte Unterrichtsmaterial „Was geht mich die Geschichte an?“ setzt dieses Konzept anhand von sechs Biographien um, die von Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 9 arbeitsteilig erschlossen werden können. Die Auswahl der Biographien, die bewusst transnationale Bezüge aufweisen, zielt darauf, den Holocaust in heterogenen Lerngruppen zu thematisieren.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Patricia Zimnik | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431 988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

Die Entscheidung - Film

Die Künstlerin Ute Friederike Jürß hat mit Unterstützung des Landesbauftragten für politische Bildung und des MBWK ein Projekt zum Thema Zivilcourage gestaltet, aus dem ein sehenswerter Film entstanden ist.

Thematisch beschäftigt sich der Film mit der Ausgrenzung jüdischer Personen im Nationalsozialismus. Hier wird der Film ganz konkret an den beteiligten Personen Wladyslaw Szpilmann, polnischer Pianist, und Wilhelm Hosenfeld, deutscher Offizier, angesetzt.

Der Link zum Film lautet:

https://www.die-entscheidung.org/

„LEBENSGESCHICHTE – Zeitzeugnisse von Genoziden“. Ein schweizerisch-österreichisch-deutsches digitales Lernangebot mit Zeitzeug*innen-Interviews

«LEBENSGESCHICHTEN» ist die deutschsprachige Projektseite der kostenfreien Bildungsplattform IWitness und bietet kompetenzorientierte Lehr-Lernangebote mit und zu Zeitzeug*innen-Interviews aus transnationaler Perspektive für den Geschichts- und Weltkundeunterricht. IWitness des an der University of Southern California angesiedelten Shoah Foundation Institute bietet den Zugang zum einzigartigen Visual History Archive, das rund 55'000 videografierte Zeitzeug*innen-Interviews – v.a. mit Überlebenden von Genoziden – umfasst. «LEBENSGESCHICHTEN» ist als österreichisch-schweizerisch-deutsche Zusammenarbeit zwischen _erinnern.at_, der PH Luzern und der Europa-Universität Flensburg entstanden.

https://iwitness.usc.edu/sites/lebensgeschichten

MitBeStimmen in Demokratie & Diktatur: YouTube-Reihe mit MrWissen2Go

Was bringt es, wählen zu gehen? Brauchen wir Parteien? Welche Veränderung kann Protest bewirken?

Der Youtuber und Journalist Mirko Drotschmann, bekannt auch als MrWissen2Go, nimmt in der zehnteiligen Videoreihe „MitBeStimmen in Demokratie & Diktatur“ die brandaktuellen Fragen unserer Zeit auf und erklärt leicht verständlich, warum demokratische Teilhabe nicht selbstverständlich ist.

Er fragt in den kurzweiligen und zugleich gut recherchierten Videos, welche Rolle dem Einzelnen in einer Demokratie zukommt und wie sich diese von einer Diktatur unterscheidet. Dafür beleuchtet er neben der DDR- und Einheitsgeschichte stets auch die Gegenwart. Das Themenspektrum reicht dabei von Wahlen und Protesten über Vereine bis hin zur radikalen Ablehnung der Demokratie.

Die Videoreihe ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

 

Holocaust/Shoah im Unterricht

Diese Broschüre ist in einer beispielhaften Zusammenarbeit des LI Hamburg und des IQSH entstanden. Sie bietet Lehrkräften und auch anderen Interessierten neue Zugänge der Holocaust Education, ohne dabei bewährte Wege zu vernachlässigen. In der Broschüre reicht das Vorgehen exemplarisch über den Einsatz digitaler Medien, die Arbeit mit biografischen Materialien sowie über Best-Practice-Vorschläge bis hin zur Zusammenarbeit mit Gedenkstätten.

Das PDF kann unter diesem Link heruntergeladen bzw. die Broschüre als Printversion bestellt werden.