Ankündigung

Durch die Corona-Pandemie haben viele Schülerinnen und Schüler nicht nur Lernrückstände, sondern auch Einschränkungen im sozialen Miteinander erfahren und unter psychischen Belastungen gelitten. Lehrkräfte sind für den psychosozialen Bereich und den Bereich der Traumabewältigung nicht ausgebildet und benötigen in diesem Bereich eine Unterstützung.

Der Landtag hat in seiner Sitzung vom 24.11.2022 (Plenarprotokoll 20/11) beschlossen, dass weitere Maßnahmen zur psychischen Entlastung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen erlassen werden sollen, wie z.B. die Ausweitung des Projektes „TIK SH – Traumapädagogik in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und Familienzentren“ auf das System Schule zur Sensibilisierung und Beratung von Fachkräften im Umgang mit traumatisierten und belasteten Kindern.

Daher wird das Programm „Traumapädagogik in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und in Familienzentren“ (TIK-SH) auf die Grundschulen ausgeweitet. In diesem Programm können die Lehrkräfte in ihrem beruflichen Alltag unterstützt werden und sich zum Thema Traumapädagogik fortbilden.

Die drei Träger des Angebots TiK-SH (Region Ost: Deutscher Kinderschutzbund, Landesverband Schleswig-Holstein e. V., Region Süd: Wendepunkt e. V. und Region Nord-West: IBAF – Institut für berufliche Aus- und Fortbildung gGmbH) wurden angefragt ihre Angebote für den Bereich der Grundschulen Beratung, Supervision und Fort- und Weiterbildung, zum Thema Traumapädagogik auszuweiten. Dadurch können die Lehrkräfte und Klassenteams lernen, wie Sie belasteten und traumatisierten Kindern helfen und betroffene Kinder integrieren können. Dies entlastet sofort das gesamte Team und alle Kinder.

Für weitere Fragen steht Meike Witte im MBWFK zur Verfügung. Meike.Witte@bimi.landsh.de