https://www.hermann-ehlers.de/veranstaltung/alias/symposium-politische-bildung-trifft-unternehmergeist.html

Politische Bildung trifft Unternehmergeist

Symposium | 20.10.2020

in der Hermann Ehlers Akademie in Kiel.

Online Seminare zum religiös begründeten Extremismus

Online-Seminare zu religiös begründetem Extremismus - eine Veranstaltungsreihe von PROvention:

 

18.08.2020

Verschwörungsideologien im Islamismus

In islamistischen und salafistischen Gruppierungen treffen wir auf unterschiedliche Verschwörungstheorien. Deswegen wollen wir uns in diesem Online-Seminar mit der Frage auseinandersetzen, wie Verschwörungsmythen aufgebaut sind, was sie so attraktiv macht, welche Elemente verschwörungstheoretischen Glaubens wir in islamistischen Spektren vorfinden und wie man letzten Endes auch damit umgehen kann, wenn man mit solchen Erzählungen konfrontiert wird.

20.08.2020

Türkischer Ultranationalismus

Dieses Online-Seminar wird von diyalog, der Fach- und Informationsstelle Türkischer Ultranationalismus, angeboten. Nach einer Einführung ins Thema werden im Seminar anhand von Biographien typische Wege in die Szene veranschaulicht. Außerdem wird am Beispiel von Musikvideos die Attraktivität ultranationalistischer Gruppen für Jugendliche herausgearbeitet. Abschließend werden in praxisnahen Übungen Handlungsstrategien für die ehren- und hauptamtliche Arbeit erarbeitet.

26.08.2020

Aufwachsen in salafistisch geprägten Familien

In diesem Online-Seminar arbeiten die Teilnehmenden den Unterschied zwischen Islam und Salafismus heraus und lernen die Kernmerkmale einer salafistisch geprägten Erziehung kennen. Dabei werden verschiedene Risiko- und Schutzfaktoren für Kinder in solchen Familien diskutiert. Zudem erlangen die Teilnehmenden Basiswissen über Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung und Resilienz. Abschließend werden ihnen verschiedene Übungen zur Resilienzförderung in Schulklassen mit an die Hand gegeben.

02.09.2020

Islamisierter Antisemitismus unter Jugendlichen

In den sozialen Medien und islamistischer Propaganda finden sich immer wieder judenfeindliche Elemente, wie beispielsweise die vermeintliche „zionistische Weltverschwörung". Zum Teil wird versucht, solchen antisemitischen Stereotypen einen religiösen Anstrich zu geben und islamisch zu legitimieren. Im Arbeitsalltag kann Antisemitismus in Form von Mobbing oder rassistisch-religiöser Diskriminierung auftreten. Ziele dieses Online-Seminars sind eine breite Wissensvermittlung zum Thema und die gemeinsame Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten.

Anmeldung

Sie können sich unter veranstaltung.provention@tgsh.de mit Ihrem Namen, E-Mail-Adresse und Institution anmelden. Bitte verwenden Sie als Betreff Anmeldung Online-Seminar und geben Sie in der E-Mail die gewünschten Termine an.

Mit der Anmeldung willigen Sie ein, dass PROvention Ihre angegebenen Daten auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. A EU-DSGVO verarbeitet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sie können diese Einwilligung jederzeit entziehen. PROvention fertigt keine Ton- oder Videoaufzeichnungen der Webinare an. Die Teilnehmer_innen werden ausdrücklich gebeten, ebenso auf derartige Aufzeichnungen zu verzichten.

Online Veranstaltungsreihe

Einladung zur Online-Veranstaltungsreihe

Ich habe immer noch einen Traum – Antischwarzer Rassismus in Deutschland

 

zwischen dem 22.08 und 28.08.2020, jeweils eine Veranstaltung am Tag

 

Anmeldung und weitere Informationen: https://stiftung-gegen-rassismus.de/ich-habe-immer-noch-einen-traum

 

Sie erhalten den Zoom-Link nach Ihrer Anmeldung rechtzeitig vor dem Veranstaltungstag zugeschickt. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Zur Veranstaltung:

Was ist Rassismus? Wir reagiere ich als Beobachtende*r? Wie erkenne ich Rassismus? Die Veranstaltungsreihe lädt die Teilnehmenden dazu ein, über diese und weitere Fragestellungen zu reflektieren. Die Veranstaltungen sollen zum Nachdenken anregen, informieren und sensibilisieren. Unwissenheit sollte nicht länger als Rechtfertigung für Rassismus gegen Schwarze Menschen BPoC gelten. Inspiriert von Martin Luther Kings Worten möchten wir das Thema in die Mitte der Gesellschaft rücken.

Mit (Antischwarzem) Rassismus kennen sich unsere Referent*innen bestens aus: Anne Chebu, Moctar Kamara und Natasha Kelly sind nur einige der Redner*innen, die sich seit vielen Jahren mit Rassismus beschäftigen und selbst in der Schwarzen Community aktiv sind. Von der Frage wer BPoC überhaupt sind, über Handlungsmöglichkeiten für weiße Menschen bis hin zu unserem heutigen Afrikabild und dessen Zusammenhang mit Kolonialismus und Nationalismus  -  diese Fragen werden die Veranstaltungswoche über von den Referierenden geklärt.

Ausgerichtet wird die Veranstaltungsreihe vom Verein „Halima Aktiv für Afrika e.V.“ in Kooperation mit der Stiftung gegen Rassismus. Der Verein wurde von Halima Gutale gegründet, Integrationsbeauftragte der Stadt Pfungstadt, selbst BPoC und Geflüchtete aus Somalia.

 

SAVE THE DATE:

  1. – 15. Dezember 2020 in der Akademie Sankelmark

Fachtagung „Odins Rückkehr – Ahnenkult und Rechtsextremismus“  

Vom 14. – 15. Dezember 2020 findet in der Akademie Sankelmark bei Schleswig die Fachtagung „Odins Rückkehr – Ahnenkult und Rechtsextremismus“ statt. Veranstaltet wird die von der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Landesbeauftragten für politische Bildung in Schleswig – Holstein und durch das Landesdemokratiezentrum SH beim Landespräventionsrat SH geförderte Konferenz von den Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus des Arbeiterwohlfahrt Landesverbandes Schleswig – Holstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt Schleswig – Holstein.

Wir knüpfen inhaltlich an unsere Veranstaltung ‚Odin mit uns‘ im Jahr 2017 an. Wir erweitern deren Inhalte neben den Wikingern um andere ‚Ahnen‘ wie Germanen und Slawen. Auch nehmen wir neue Themenfelder interdisziplinär mit den Teilnehmer:innen in den Blick. Im Umfeld von Reenactment und diversen Wikinger -, Mittelalter oder Musikfestivals finden Rechtsextreme unter dem Deckmantel angeblicher Authentizität mit ihren Wertvorstellungen viele Anknüpfungspunkte. Ob Rituale, Runen, Musik, Esoterik oder Genderkonstruktionen – Ahnenmotive und Mythen dienen der extremen und neuen Rechten als Fundamente für ihre Identitätsproduktion, die immer noch in der „Blut und Boden“ Ideologie der NS-Zeit und dem damit verbundenen Rassismus und Antisemitismus verankert ist.

Die Fachtagung will aus multidisziplinärer Perspektive mit Expert:innen aus Theorie und Praxis den Verbindungslinien von Ahnenkult und Rechtsextremismus nachgehen.

Das Programm und weitere Informationen werden auf der Tagungswebsite  http://ahnenkult-und-rechtsextremismus.de veröffentlicht. Anmeldung für die Fachtagung ist ab Mitte September möglich. Im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus sind die Teilnahmeplätze begrenzt, weshalb auch eine Onlineteilnahme möglich sein wird.